Abstract der Eröffnungsrede
(Kernaussagen)
Der Freistaat Bayern und das Land
Grossbritannien sind beide mit einer grossen Industriedelegation
an der Nanofair vertreten.
Um die Wettbewerbsfähigkeit einer
Wirtschaft auf internationaler Ebene zu erhalten, braucht
es eine nachhaltige Innovationsfähigkeit. Geschäfte
und Industrien, die sich den neuen Herausforderungen
strukturell nicht laufend anpassen, werden langfristig
nicht überleben können. Die Sicherung von
Arbeitsplätzen ist oft auch an Know-how und Technologie
geknüpft.
Ich bin davon überzeugt, dass
Nano- und Mikrotechnologie unsere Industrie nachhaltig
verändern werden. Sie werden als die Schlüsseltechnologien
des 21. Jahrhunderts bewertet. Bezogen auf die Nano-Forschung
ist die Schweiz gut positioniert, weltweit gesehen wartet
ein interessantes Potenzial auf deren Umsetzung.
Im internationalen Vergleich sind
im Bodenseeraum überdurchschnittlich viele Firmen
auf dem Gebiet der Nano- und Mikrotechnologie aktiv.
Speziell im Kanton St. Gallen konnten Firmen ihre
Marktposition – basierend auf Nano- und Mikrotechnologieapplikationen
– festigen.
Es ist wichtig, dass die Ergebnisse
neuer Technologieforschung wirtschaftlich nachhaltig
umgesetzt werden. Dies, um existierende Märkte
zu stärken und neue zu öffnen, was schliesslich
zur Entstehung neuer Firmen und der Schaffung von Arbeitsplätzen
führen wird. Es ist unsere Aufgabe, Forschung und
Industrie vermehrt zusammenzuführen und den Technologiezugang
auch für kleine und mittlere Betriebe, sowie für
Start-ups zu ermöglichen. Dialogplattformen, die
in Industrienetzwerken zusammengeführt werden,
müssen geschaffen werden.
Die Bodensee-Gegend ist in einer idealen
Position, um neue Technologien für Produkte und
Dienstleistungen zu nutzen. Es ist ein erklärtes
Ziel der St. Gallener Regierung "neue Technologien"
breitgefächerten Industriebereichen zugänglich
zu machen.
Basierend auf diesem Hintergrund haben
die EMPA, das NTB und die Olma-Messe das Projekt "Nano-Cluster
Bodensee" ins Leben gerufen: ein Netzwerk zur Förderung
der Nano- und Mikrotechnologie mit dem erklärten
Ziel, dass die lokale Industrie eine aktive Rolle in
der Nanofair und der Nano-Conference übernimmt.
Des weiteren werden Umsetzungsprojekte der Nano- und
Mikrotechnologie initiiert. Die Region soll weltweit
als "Nano-Technologie-Land" gesehen werden.
Aus diesem Grund unterstützt
der Kanton St. Gallen finanziell das Projekt "Nano-Cluster
Bodensee" mit der Absicht, ein Technologienetzwerk
aufzubauen, welches die Ostschweiz weltweit als hervorragenden
Industriestandort für zukünftige Technologien
präsentiert.
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