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Swiss NanoConvention 2011
Das Schaufenster für
Nanotechnologien in
der Schweiz
18. - 19. Mai 2011
Kultur-und Kongresszentrum
TRAFO Baden


Swiss Nanoconvention

   
  Eröffnungsreden an der Nanofair 2004
 
  Jean-Daniel Gerber
Staatssekretär SECO
 
     
 

Abstract der Eröffnungsrede (Kernaussagen)

Mit Beharrlichkeit, Engagement und Weitsicht ist es St. Gallen gelungen, sich als Mekka der Nanotechnologie zu etablieren. Die Schweiz, und im speziellen der Kanton St. Gallen, ist ein attraktiver Standort für Unternehmen und Investoren. Hinzu kommt die zentrale Lage im Dreiländereck: "Deutschland – Österreich –Schweiz", welches von wirtschaftlich starken Industriezentren umgeben ist.

Der Kanton St. Gallen lebt vorbildliche Standortförderung ganz nach dem Motto: "St. Gallen kann es!" Die Schweiz besitzt hervorragende Standortvorteile, wobei ein vorbildliches Bildungssystem und die Forschungslandschaft Schweiz einen grossen Mehrwert darstellen. Seit den 70er Jahren liegt die Wachstumsrate der Schweiz jedoch hinter denen von OECD- und EU-Ländern zurück, was die Wiedererlangung eines nachhaltigen Wachstumspfades zum obersten Ziel macht.

Die Nanotechnologie ermöglicht Quantensprünge im Hinblick auf bessere Qualität, neue Funktionalität und höhere Effizienz in praktisch allen Wirtschaftsbranchen. Die Nanotechnologie bietet sowohl im wirtschaftlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich viele Chancen; sie müssen jedoch genutzt werden. Gleichzeitig gilt es, verantwortungsbewusst mit der Nanotechnologie umzugehen.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Nanotechnologie darf nicht unterschätzt werden, Das Marktvolumen der Nanotechnologie wird bis 2015 auf mehr als 1'000 Milliarden US $ geschätzt. Im Bereich des Arbeitsmarktes sollen beispielsweise in Deutschland bis 2006 10'000 - 15'000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Schweiz zählt seit der Geburtsstunde der Nanotechnologie zu den führenden Nationen und entwickelt sich seither stetig immer mehr zum Mekka der Nanotechnologie. Um das in der Nanotechnologie liegende wirtschaftliche Potenzial optimal nutzen zu können , müssen Unternehmen möglichst rasch Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen haben. Daher muss der Know-how Transfer: "Wissenschaft –> Unternehmen" sichergestellt und gezielt gefördert werden. Der Kanton St. Gallen hat diese Chance erkannt und aktiviert gezielt das Potenzial "Nanotechnologie" mit der Initiative "Nano-Cluster Bodensee". St. Gallen wird in seinen Bemühungen auch durch das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstützt. "Nanocluster Bodensee" wird im Rahmen der Pilotprojekte zur Neuen Regionalpolitik finanziert, deren erklärtes Ziel es ist, mehr Wertschöpfung in den Regionen zu schaffen und dadurch indirekt auch die gesamte Schweizer Wirtschaft zu stärken.

 
  Dr. Josef Keller
Präsident der Regierung des Kantons St.Gallen
 
     
 

Abstract der Eröffnungsrede (Kernaussagen)

Der Freistaat Bayern und das Land Grossbritannien sind beide mit einer grossen Industriedelegation an der Nanofair vertreten.

Um die Wettbewerbsfähigkeit einer Wirtschaft auf internationaler Ebene zu erhalten, braucht es eine nachhaltige Innovationsfähigkeit. Geschäfte und Industrien, die sich den neuen Herausforderungen strukturell nicht laufend anpassen, werden langfristig nicht überleben können. Die Sicherung von Arbeitsplätzen ist oft auch an Know-how und Technologie geknüpft.

Ich bin davon überzeugt, dass Nano- und Mikrotechnologie unsere Industrie nachhaltig verändern werden. Sie werden als die Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts bewertet. Bezogen auf die Nano-Forschung ist die Schweiz gut positioniert, weltweit gesehen wartet ein interessantes Potenzial auf deren Umsetzung.

Im internationalen Vergleich sind im Bodenseeraum überdurchschnittlich viele Firmen auf dem Gebiet der Nano- und Mikrotechnologie aktiv. Speziell im Kanton St. Gallen konnten Firmen ihre Marktposition – basierend auf Nano- und Mikrotechnologieapplikationen – festigen.

Es ist wichtig, dass die Ergebnisse neuer Technologieforschung wirtschaftlich nachhaltig umgesetzt werden. Dies, um existierende Märkte zu stärken und neue zu öffnen, was schliesslich zur Entstehung neuer Firmen und der Schaffung von Arbeitsplätzen führen wird. Es ist unsere Aufgabe, Forschung und Industrie vermehrt zusammenzuführen und den Technologiezugang auch für kleine und mittlere Betriebe, sowie für Start-ups zu ermöglichen. Dialogplattformen, die in Industrienetzwerken zusammengeführt werden, müssen geschaffen werden.

Die Bodensee-Gegend ist in einer idealen Position, um neue Technologien für Produkte und Dienstleistungen zu nutzen. Es ist ein erklärtes Ziel der St. Gallener Regierung "neue Technologien" breitgefächerten Industriebereichen zugänglich zu machen.

Basierend auf diesem Hintergrund haben die EMPA, das NTB und die Olma-Messe das Projekt "Nano-Cluster Bodensee" ins Leben gerufen: ein Netzwerk zur Förderung der Nano- und Mikrotechnologie mit dem erklärten Ziel, dass die lokale Industrie eine aktive Rolle in der Nanofair und der Nano-Conference übernimmt. Des weiteren werden Umsetzungsprojekte der Nano- und Mikrotechnologie initiiert. Die Region soll weltweit als "Nano-Technologie-Land" gesehen werden.

Aus diesem Grund unterstützt der Kanton St. Gallen finanziell das Projekt "Nano-Cluster Bodensee" mit der Absicht, ein Technologienetzwerk aufzubauen, welches die Ostschweiz weltweit als hervorragenden Industriestandort für zukünftige Technologien präsentiert.

 
 
     
 
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